Ein System für alle Arbeitsplätze:
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System mit Geschichte
1986 haben die Architekten Günter Behnisch und Hubert Eilers (damals B&P) für die Ausstattung der Leybold AG in Alzenau einen Einzeltisch mit rundum verschweißtem Zargenrahmen entworfen und gemeinsam mit den VS entwickelt. Der B&P-Tisch (1988 auf der Orgatec in Köln ausgezeichnet) beeindruckte durch seine charakteristische Freiformfläche. |
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1995 wurde dieser objektbezogene Tisch durch VS zu einem umfassenden Büromöbelsystem weiterentwickelt. Durch die konstruktive Trennung der eigentlichen Tischfläche vom Unterbau trat die Technik in den Hintergrund, die Tische konnten in ihrer reinen Flächigkeit wirken. Im Jahr 2001 wurden (nach einer Auswahl durch vier verschiedene Architekten-Teams) alle Verwaltungs-Arbeitsplätze des Deutschen Bundestages im Jakob-Kaiser- wie Paul-Löbe-Haus mit Tischen dieses Systems ausgestattet. In diese Erfolgsgeschichte reiht sich jetzt die Serie 901 ein, die komplett überarbeitete Fassung des Büromöbelsystems. |
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Logik des Systems
Für die Tische der Serie 901 können verschiedene Gestellvarianten und Unterbauten gewählt werden. Die Seitenbügel sind entweder mit runden oder quadratischen Profilen ausgebildet, als Fußgestelle stehen C-Fuß, V-Fuß oder Tellerfuß zur Verfügung. In die Konfiguration lassen sich als Unterbauten auch Würfel- und Standcontainer sowie Sideboards integrieren, die auf bequeme Weise arbeitsplatznahen Stauraum bereitstellen. |
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Die Serie 901 bietet darüber hinaus eine Vielzahl unterschiedlicher Plattenformen. So sind neben klassischen Rechteckplatten beispielsweise auch Keilplatten oder Sinusplatten verfügbar. Weitere Formvarianten sind Bogen-, Halbrund- und Freiformplatten sowie 45°- bzw. 90°-Winkeltische. Dabei eröffnen die verschiedenen Tischplattenformen unterschiedliche Kombinationen an Unterbauten – jeweils für linke und rechte Tischseite. Auf der Basis von zehn Plattenformen ergibt sich so eine weit reichende Typologie. |
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Das ergonomisch vorbildliche System
Im Vordergrund aller Konfigurationen der Serie 901 steht die Realisierung von höchstem ergonomischem Komfort. Gestelle und Unterbauten sind optional in der Höhe verstellbar. Dazu gibt es bei Serie 901 zwei Varianten. Alle Gestellelemente können im Raster und die Unterbauten stufenlos höheneingestellt werden, je nach Gestelltyp im Sitzbereich von 68 cm bis 80 cm. Sitz-Steh-Arbeitsplätze sind mit C-Form- und 4-Bein-Gestellen lieferbar – mit stufenloser motorischer Komforthöhenverstellung. Diese reicht je nach Gestell- und Funktionstyp von 68 cm bis 120 cm (inklusive bequemer Memory-Funktion) und deckt damit den Sitz- wie Stehbereich komplett ab. |
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Das heißt: Sitztische verwandeln sich bei Bedarf in Stehtische – auf Knopfdruck. Damit unterstützt Serie 901 effektiv den ergonomisch wichtigen regelmäßigen Wechsel der Arbeitshaltungen zwischen Sitzen und Stehen. Auch ein Desksharing-Konzept wird durch die individuelle Höheneinstellung (einschließlich Memory-Funktion) wesentlich erleichtert.
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Nützliches ZubehörTische der Serie 901 bieten differenzierte Aufbaumöglichkeiten für eine flexible und voll organisierbare Dritte Ebene. Eingesetzt werden können Screens und Adaptionswände der Serie 2000. Die Wandelemente werden am Tisch angedockt oder selbst tragend verbunden. Sie erlauben eine umfassende Büroorganisation und bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Akustikpaneele einzusetzen und so verschiedene Anforderungen durch eine einzige konstruktive Lösung abzudecken. Weitere Varianten gibt es durch die Aufbausysteme AddPlus, eine Funktionsschiene mit einsetzbaren Screens und vollorganisierbaren Ausbauelementen, sowie AddBasic, ein einfach organisierbares Wandpaneel, das über die gesamte Breite der Arbeitstische reicht. |
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